Vor einiger Zeit hab ich mir einen Plotter (Silhouette Portrait) gekauft, hauptsächlich um die Grössenlabels zu machen. Doch, da er so viele andere Möglichkeiten bietet, kommt er viel häufiger zum Einsatz. Als Taufgeschenk für meinen Neffen, hab ich ein Kissen mit seinen Geburtsdaten gemacht. Schön schlicht mit mint und weiss – so kann der Kleine bestimmt gut einschlafen. Weil die Farbe von Apple Light von A little lovely Company genau den selben Farbton hat, wie der Stoff, gibts den süssen Apfel als Begleiter mit dazu. Am Abend vor der Taufe kam mir beim Aufräumen im Nähzimmer  noch der “Let it grow” Jersey von Herr Pfeffer in die Hände und schnell entstand noch eine Loose Fit Hose von Mamasliebchen und ein Halstuch.

Kissen 40x60 mit Geburtsdaten

Auf dem Blog von WalliBa habe ich den süssen Schnitt vom Shirt “Himmlische Ärmchen Anna” entdeckt, von dem es nun eine Sommerversion gibt. Da ich sowieso auf der Suche nach einem süssen Röckchen-Schnittmuster war, überlegte ich nicht lange, kaufte das Schnittmuster auf DaWanda und noch am gleichen Abend wurde meine erste Anna fertig.

Das Kleidchen ist kein schnelles Projekt, da der Hals- und Armausschnitt eingefasst wird. Das Bügeln von meinem Jerseyband ging auch mit viel Druck nicht gut, so dass ich mit vielen Stecknadeln vorlieb nehmen musste. Auch das Kräuseln der Flügelchen braucht ein bisschen Zeit. Die passende Spitze für die Unterteilung vorne, fand ich in meinem Spitzen-Schächteli, welches mir mein Mami vermacht hat. Der Farbton passt genau! Die süssen Flügelärmel und den Abschluss der Tunika hab ich mit einem Rollsaum versäubert. Die Tunika ist so verspielt und süss – perfekt für den Sommer!

Schnittmuster: Anna goes Summer von Himmelblau
Stoff: Biojersey “Birdy” von Mädchenwahn, gekauft bei faybee.ch

Die Welt der Schnittmuster ist gross und noch grösser wird sie, wenn man nach englischen “Sewing Patterns” sucht. Schon vor einer Weile bin ich auf Brindille & Twig gestossen. Die Schnittmuster von Melissa aus Denver, Colorado, USA, sind schlicht und modern. Mir gefällt ihr Stil total gut!

Romper von Brindille & TwigRomper von Brindille & Twig

 

Da ich immer englische Bücher lese und es liebe Filme und Serien in der Originalsprache zu sehen, war die Sprachbarriere nicht gross. Ein paar Fachbegriffe wie “grainline” (Fadenlauf) oder “to serge” (versäubern) waren mir neu.

Da hoffentlich bald der Sommer kommt und ich ein kleines Mädchen beschenken möchte, wählte ich das Schnittmuster “Summer Romper”. Der Kauf des Schnittmusters über die Homepage von Brindille & Twig ging reibungslos und ich konnte das Ebook sofort downloaden. Zum Glück sind beim Schnittmuster auch die europäischen Grössenangaben und die Masse in Centimeter dabei. So musste ich nicht immer Inches in Centimeter umrechnen. Die Anleitung ist sehr einfach, übersichtlich und verständlich. Mein erster Romper gefällt mir super und es werden sicher noch einige folgen!

Stoff: rose Jersey gekauft bei Das Atelier für Textiles, Rapperswil / splash pink von WCollection gekauft bei jesuisacroquer.ch
Schnittmuster: Summer Romper: 087 von Brindille & Twig

Von Mitte Oktober 2015 bis Ende März 2016 war ich auf Reisen, deshalb war es hier so ruhig! Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen bin ich nun wieder zu Hause. Als erstes habe ich noch aus Ecuador Stoff bestellt. Jetzt richte ich mein Nähzimmer ein und stecke schon im Probenähen für MoiraLita.

Wer gespannt ist, was ich beim Reisen in Singapore, Westaustralien, Hawaii, Los Angeles, Panama, Kolumbien, Ecuador und Galapagos alles erlebt habe, darf gerne den Reiseblog von mir und meinem Freund besuchen.

herrmoni.com

Die zehn Gewinner des Prymcontests wurden eingeladen zwei Tage das Unternehmen Prym in Stolberg DE zu besichtigen. Am 21. und 22. September 2015 erlebte ich deshalb zwei sehr spannende Tage in Deutschland mit anderen begeisterten Näh-Bloggerinnen.

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Nach einer langen Reise mit Zug, Flugzeug und Taxi war ich am Mittag vor den Toren des zweitältesten Familienunternehmens weltweit angekommen. Das Unternehmen wurde 1530 als Familienbetrieb zur Herstellung von Messing und Kupfer gegründet. 1859 erweiterte William Prym die Produktpalette um Kurzwaren, für welche das Unternehmen heute noch bekannt ist.

Nach einem kurzen, ersten Kennenlernen der anderen Gewinnerinnen, des Marketingteams von Prym und dem Team von Swafing ging es zur Preisverleihung in die Prym-Akademie. Die Prym-Akademie ist das Verkaufs- und Kurslokal auf dem Firmengelände. Zuerst einmal galt dieses kleine Nähparadies zu entdecken!

Druckknöpfe, Scheren, Nadeln, Rollschneider, Espadrilles-Sohlen, Knöpfe, … Die Liste ist endlos bei über zehntausend Produkten, die das Unternehmen herstellt. Die Vorfreude auf den Einkauf in der Prym-Akademie am nächsten Tag war riesig!

Stolz präsentierte jeder seine genähten Espadrilles und nahm die vielen Geschenke entgegen: Webbänder von Farbenmix, ein Magazinabo von Handmadekultur, einen Einkaufsgutschein bei Prym und eine Tasche und ein Malheft von Swafing.

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Von links nach rechts: Katharina von Curious and Catcat / Nastja von DIY Eule / Iris von Kitschdeluxe / Selmin von Tweed and Greed / Monika von dorflaedeli (ich) / Sandra von Rehgeschwister / Roxana von Milo Material Girl

Danach hatten wir eine interessante Stadtführung in Aachen mit dem Fokus auf die Entwicklung der Tuch- und Nadelindustrie.

Hier ein paar interessante Fakten über Aachen:

  • Aachen hat über 30 Thermalquellen. Wer gut auf den Boden schaut, entdeckt ganz klein die Zapforte.
  • In Aachen regnet es durchschnittlich 180 Tage im Jahr. Wir hatten Glück und während der Stadtführung war es trocken!
  • Der Klenkes ist ein Erkennungszeichen und Gruss von Aachenern. Der kleine Finger der rechten Hand ist empor gerecht. Die traurige Geschichte dazu aber ist, dass die Kinder, die in Nadelfabriken arbeiteten, ihren kleinen Finger zum aussortieren von schlechten Nadeln benutzen. Dadurch kam es Fehlstellungen des kleinen Fingers.
  • Die Frauen von Fischmarkt schliffen ihre Messer an der Steinmauer der Kirche. Hier roch es tatsächlich nach Fisch!
  • Aachen ist bekannt für seine Printen. Das ist ein Lebkuchengebäck, welches seit 1820 in Aachen hergestellt wird.
  • Im Januar ziehen die Sternsinger in Aachen von Haus zu Haus, segnen die Häuser und sammeln Spenden für Notleidende Kinder in der ganzen Welt. Die Sternsinger von Aachen sind immer die Ersten, die mit diesem Brauch beginnen.

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Nach der Stadtführung war dann auch der tolle, selbstgenähte Snack-Beutel leer. Das Marketingteam von Prym hatte wirklich an alles gedacht und uns rundum verwöhnt!
Nach dem feinen Nachessen fiel ich um 00.15 Uhr todmüde ins Hotelbett.

Am nächsten Morgen machten wir uns bei strömendem Regen auf den Weg von Aachen nach Stolberg. Heute stand die Werksführung auf dem Programm. Ein langjähriger, pensionierter Mitarbeiter von Prym führte uns über das Firmengelände und durch die Produktionsstätten. In Stolberg werden die Druckknöpfe, die Prym so berühmt machten, noch heute hergestellt.

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1903 verbesserte Hans Friedrich Prym den Druckknopf und ergänzte ihn mit einer S-Feder. Täglich werden ca. 15 Millionen Druckknöpfe produziert. Die lauten Motorengeräusche im Produktionsraum weckten Kindheitserinnerungen in mir, da mein Vater früher als Werkzeugmechaniker gearbeitet hat. Es war sehr spannend, was alles um einen herum passierte. Sehr toll war es mit der Hand durch die vielen Druckknöpfe zufahren!

Als Abschluss hatten wir noch eine Stunde Zeit im Werksladen einzukaufen. Mit meinem gewonnenen 80 Euro Gutschein kaufte ich mir endlich eine gute Stoffschere, einen Rollschneider und natürlich ganz viele Druckknöpfe!

Vielen Dank an das Team von Prym für die super Organisation und die zwei erlebnisreichen Tage!

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich ungeduldig auf das zweite Schnittmuster, die “Chill@Home Hose” von muckelie gewartet habe. Bei der Ankündigung vom muckelie-Top ging es mir wieder gleich. Den passenden Stoff musste ich sofort kaufen, damit ich sofort nähen kann, wenn dann das Ebook erscheint. Deshalb freute ich mich riesig, als mir Suzanne mitteilte, dass ich das Top Probenähen darf!

Das Shirt zeichnet sich aus durch die Knopfleiste und die Fake-Paspeltasche. Die Anleitung ist sehr verständlich und deshalb wagte ich mich an die schwierige Aufgabe. Beim dritten Mal nähen, musste ich nicht mehr in der Anleitung nachlesen. So schwierig ist es also nicht! Wenn man exakt arbeitet klappt es super und es macht das Top echt speziell!

Basic Top mit Knopfleiste und Paspeltasche

Den Basic-Schnitt fand ich für mich zu weit. Ich trage gerne enge Basic-Shirts mit einem Cardigan darüber. Deshalb habe ich es auf der Seite zwei Nummern kleiner genäht. Eingefasst habe ich das Shirt mit einem Jersey-Schrägband. Dieses habe ich zuerst mit der Overlock angenäht und dann umgeklappt und abgesteppt. Anstatt Knöpfe habe ich Druckknöpfe verwendet, weil ich überhaupt nicht gerne Knopflöcher nähe und geschweige denn Knöpfe annähe. Die Paspeltasche ist durch das Einnehmen auf der Seite nicht mehr schön eingemittet. Trotzdem trage ich dieses maritime muckelie Top sehr gerne!

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High-Low-Top mit Knopfleiste und Rückenfalte

Die High-Low-Version mit Rückenfalte ist als Ausgangstop gedacht. Ich entschied mich deshalb für einen fliessend fallenden Viskose-Jersey in schwarz und für den Rückeneinsatz einen Blumen-Jersey. Als Saumabschluss unten wird ein Beleg angenäht. Dadurch fällt das Top echt schön. Perfekt für den nächsten Salsa-Ausgang-Abend.
Bei der Knopfleiste habe ich den Blumenstoff wieder verwendet. Wenn man einen Knopf offen lässt, ist das ein süsses Detail. Ausserdem blitzt auf der Seite ein klein wenig Blumenfarbe hervor.

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High-Low-Top mit Knopfleiste und Paspeltasche ohne Rückenfalte

Da ich von meinem ersten High-Low-Top so begeistert war, nähte ich ein weiteres ohne Rückenfalte, dafür mit Knopfleiste und Paspeltasche. Der tolle Stoff von Aime comme Marie “FLAMING’ OH GRAU/CORAL FLUO” Jersey fand seine Bestimmung. Die tolle Webkante verwendete ich für die Paspeltasche. Bei der Knopfleiste versuchte ich es auch, jedoch ging meine logische Überlegung nicht auf und der Schriftzug ist jetzt auf der Innenseite vom Top. Dieses Shirt habe ich so gerne, dass es mitkommt auf meine Weltreise, die bald startet!

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Der Schnitt vom muckelie Top ist für mich ein Must-Have, auch wenn jetzt langsam der Herbst kommt. Tops kann man nie genug haben und der nächste Sommer kommt bestimmt! (Bei mir geht der Sommer sogar weiter, weil ich die nächsten sechs Monate dem Sommer hinterher fliege. Deshalb kommt ein muckelie Top mit!)

Das Ebook bekommst du hier: Makerist

Verlinkt bei: RUMS

 

Immer wieder ruft mich meine Mutter an und sagt: “Ich hab noch ein paar Sachen für dich!” Dann weiss ich, dass es irgendetwas zum Nähen sein muss. Dieses Mal waren es Spitzen.

Sofort wusste ich, dass ich endlich einen Grund hatte, das Ebook Strampelinchen von Pom & Pino zu kaufen. Die Unterteilung vorne eignet sich sehr um schöne Spitzenbänder oder Paspeln zu gebrauchen. Mit der grossen Auswahl aus meiner neuen Spitzenschachtel war es deshalb einfach die passende Spitze zu finden. Vier süsse Strampelinchen sind schon entstanden. Zweimal ganz Mädchenhaft und zwei unisex. Beim smaragdgrünen Strampler mit den neuen Kullern von Stoffonkel bin ich mir nicht ganz sicher. Gehen die Spitzen auch für kleine Jungs?

Stoff:

oben links: BIO Jerseystoff “Flowers in apricot” von Herr Pfeffer, gekauft auf DaWanda und Biojersey “Streifen weiss schwarz” von Stoffonkel, gekauft bei faybee.ch

unten links: Lillestoff “Martha” Enemenemeins, gekauft bei Das Atelier für Textiles, Biojersey – ‘Kuller peach rose’ von Stoffonkel, gekauft bei faybee.ch

oben rechts: Biojersey – ‘Suso Socke lakritz’ und Biojersey – ‘Triangles white’, beide von MuttaRulla, gekauft bei faybee.ch

unten rechts: Jersey mint mit weissen Punkten, gekauft bei Das Atelier für Textiles, Biojersey – ‘Kuller smaragd’ von Stoffonkel, gekauft bei faybee.ch

Schnittmuster: Strampelinchen von Pom & Pino

Verlinkt bei Creadienstag, Keko Kreativ und Handmade on Tuesday

Einen Lunchbag zu nähen stand schon lange auf meiner To-Sew-Liste. Seit ein paar Wochen habe ich einen Obertransportfuss für meine Nähmaschine. Dieser macht das Nähen mit Wachstuch viel einfacher.

Ich arbeitete mit der guten Videoanleitung von DIY Eule. Nur ganz wenig habe ich anders gemacht. Das Klettband habe ich mit Stylefix fixiert und die Wendeöffnung habe ich nicht wie vorgeschlagen 10 cm gross gemacht, sondern nur 7 cm. Es würden sicher auch 6 cm reichen. Wendeöffnungen mache ich immer gern so klein wie möglich. Da man die Wendeöffnung bei Wachstuch nicht gut von Hand zunähen kann, steppte ich die obere Kante ab.

Entstanden sind zwei Lunchbags: die Innenseite ist aus gefütterter Isolierfolie und aussen aus Wachstuch. Der dritte Bag ist eine Schwimmtasche: so wird im Schwimmsack nichts nass vom Badekleid.

Da die Isolierfolie recht dick ist würde ich bei weiteren Lunchbags die Höhe verlängern.
Die 50 cm sind doch recht knapp, damit man es noch gut einrollen und verschliessen kann.

Morgen kommt ein Lunchbag mit auf eine Wanderung und wird gleich erprobt!

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Wachstuch und Isolierfolie: Das Atelier für Textiles, Rapperswil

Anleitung: Lunchbag / Schwimmtasche von DIY Eule

Verlinkt bei Creadienstag

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Woche 4 startet unter dem Thema Praktisches für die Mama und ist gleichzeitig Abgabewoche des fertigen Sets. Um mein Set zu ergänzen gab es noch eine Spuckmerle von Charly, Jo & Co.

In den letzten vier Wochen ist das Set ständig gewachsen und es hat mir viel Spass gemacht mich jede Woche aufs Neue überraschen zu lassen. Freebooks kennenlernen, Näherfahrungen sammeln, Stoffe kombinieren, bloggen und schlussendlich ein Set in den Händen halten, das einen neuen Erdenbürger und seine Familie erfreuen wird!

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Von links nach rechts:

Spuck Merle von Charly, Jo & Co.

Baby-Fox-Kissen von Nikidz, verkleinert mit Quietscher und Knisterohren

Strampelsack von Fred von Soho, mit Applikation nach dem “Bär”-Design vom Herr Pfeffer Stoff

Minimop von aefflyns

Tippy Toes 2.0 von Am liebsten Sorgenfrei

Minibuxe von Fred von Soho, Ansicht der Rückseite, wegen der schönen Hosentasche

 

Vielen Dank an Sabrina von Am liebsten Sorgenfrei für den lässigen Sew Along!

Vor einem Jahr kaufte ich das Schnittmuster, doch da der passende Stoff nicht zur Hand war, rutschte der Schnullerdrache auf meiner To-Sew-Liste immer weiter nach hinten. Heute fand ich endlich Zeit dem süssen Kerl Leben einzuhauchen.

Das Schnittmuster und die Nähanleitung Schnullerdrache/Knisterdrache “Von Lange Hand” ist sehr ausführlich und deutlich erklärt. Anstatt Molton für den Bauch verwendete ich Frottee und da mir der Rand vom Frotteestoff so gut gefiel, schnitt ich den Bauch nicht im Bruch zu. So konnte ich die kleinen Zottelis als Verzierung bei der Mittelnaht des Bauchs verwenden. Der Laptop mit der Nähanleitung stand schön neben der Nähmaschine, damit ich Schritt für Schritt nach nähen konnte. Da aber irgendwann der Akku leer war, arbeitete ich ohne Anleitung weiter und prompt vergass ich den Kopf zu stopfen. Jetzt ist er fertig und guckt zufrieden in die Luft!

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Für die Zacken konnte ich endlich ein paar Restenstoffstück aus meiner überquellenden Restenkiste gebrauchen. Es fällt mir echt schwer so kleine Stücke wegzuwerfen und doch brauche ich sie viel zu wenig.

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Verlinkt bei: www.creadienstag.de