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In den Superhero-Jersey von Lillestoff habe ich mich sofort verliebt. Melierte Stoffe finde ich toll und senfgelb ist momentan meine Lieblingsfarbe. Lange überlegte ich, was aus diesem Superhelden-Stoff werden soll. Eine Freya oder ein Kroodie? Oder doch ein Jäcklein?

Ich entschied mich für den Cardigan Ben(te) von LuMaLi. Genäht hatte ich den Cardigan im Nu. Nun musste ich noch passende Knöpfe finden und dann das schwierigste angehen: Knopflöcher nähen!

Die Holzknöpfe habe ich ausgewählt, weil sie der Jacke noch mehr einen Retro-Touch verleihen. Auf einem Probestück nähte ich einige Knopflöcher. Die beiden oberen Knopflöcher waren kein Problem. Doch das Knopfloch beim Bund bereitete mir einige Mühe. Der Stoff ist dort vierlagig und das Knopflochfüsschen und die Nähmaschine schafften es einfach nicht, den Stoff schön zu transportieren. Auf dem Probestück war es kein Problem gewesen…vorsichtig auftrennen und nochmals einen Versuch wagen. Beim vierten Versuch klappte es endlich!

Ich freue mich schon den Superhero-Cardigan meinem Göttibueb zu schenken. Schliesslich ist er mein kleiner Superheld!

Stoff: Superhelden Jersey von Lillestoff, gekauft bei Urmeli
Bünchen und Kombistoff gekauft bei Das Atelier für Textiles, Rapperswil.

Das neue Schnittmuster Chill@home von Muckelie wollte ich gleich ausprobieren, obwohl ich sonst fast nie etwas für mich nähe. Eine bequeme Trainerhose für zu Hause kann man schliesslich immer gebrauchen.

Bei einem Ausflug nach Bremgarten musste ich natürlich noch bei Urmeli vorbeischauen. Ich kaufte den Sweatstoff von Andrea Lauren mit grafischen Blockstreifen in apricot und den Jersey von Birch Knit mit Peonies in blau, ohne daran zu denken sie zu kombinieren.
Als ich die Stoffe zu Hause auspackte, war klar, dass ich diese zwei zu einer Chill@home-Hose vernähe.
Das Zuschneiden kostete mich einige Nerven, da ich genau darauf achtete, dass die Streifen bei der Naht aufeinander treffen. Ich bin sehr zufrieden, wie mir das “Pattern-matching” gelungen ist.
Die Chill@home ist sehr bequem und ist perfekt für einen Sofa-Tag!

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Endlich habe ich etwas für mich genäht und ich glaube, sie werden meine neuen Lieblinge: die Espadrilles!

Die Espadrilles-Sohlen von Prym bestellte ich bei Buttinette und heute kamen sie endlich bei mir an. Trotz dem wunderbaren Wetter machte ich mich ans Nähen. Das Schnittmuster liegt den Sohlen bei. Ich habe die Fersen- und Zehenpartie verstärkt und kämpfte damit, dass das Muster genau stimmt. Beim rechten Schuh ist es mir fast gelungen.

Das Annähen an die Sohlen geht mit einer Polsternadel recht gut. Ich verwendete einen Jeans-Faden. Ein dickerer Faden würde jedoch noch einen zusätzlichen Akzent setzen. Das Fersenteil befestigte ich mit einem doppelten Kreuzstich am vorderen Teil. Die Schuhe passen mir perfekt. Jetzt kann der Frühling kommen!

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Mein erster Koffermarkt war ein spannender Tag!
Schon der Transport mit dem Velo war ein Abendteuer. Zum Glück purzelte meine Kiste nur einmal vom Gepäckträger. Im Kreuz klappte ich den Koffer auf und war auch schon bereit für die ersten Besucher. Ich habe mich riesig gefreut, dass mich so viele Freunde und Bekannte besucht haben. Mit einem leichten Koffer machte ich mich auf den Heimweg. Nun freue ich mich bereits, für den Koffermarkt in Hinwil viele Accessoires und Spielsachen zu nähen!

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Nachdem ich die Zusage für die Teilnahme an einem Koffermarkt bekam, begann die Suche nach dem Koffer. Da ich alte Koffer liebe, haben alle schon eine Funktion. Meinen Photobooth-Koffer wollte ich auf keinen Fall räumen. Auch mein grosser Überseekoffer mit den Zaubersachen war mir zu schade dafür. Schlussendlich musste der Fasnachtskoffer geräumt werden und so einige Konfettis wurden vom Staubsauger verschlungen.

Ich putzte den Koffer mit einem feuchten Lumpen und von aussen sah er bereits tiptop aus. Doch das Innenleben machte mir so einige Sorgen. Dem unteren Kofferteil sah mein sein Alter deutlich an. Das Papier löste sich an einigen Stellen, war zerrissen und hatte starke Flecken. Ich entschied mich diese Kofferhälfte neu auszukleiden.

Zuerst schabte ich die Papierüberresten ab und schleifte danach den ganzen Boden. Dann stand mein Koffer drei Monate herum, bis ich mich an den nächsten Schritt wagte. Den idealen Kombistoff zum Papier, das im Kofferdeckel ist, hatte ich in der Zwischenzeit gefunden. Ich mass den Koffer aus und schnitt den Stoff zu. Die Kanten versäuberte ich mit Stylefix. So konnte ich die Stoffkanten exakt umklappen. Mit Sprühleim klebte ich zuerst die beiden kurzen Seiten fest. Den grossen Teil von langen Seitenwänden und Boden festzukleben erforderte ganz schön viele Nerven.
Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden. Natürlich darf das “dorflaedeli-Logo” im Koffer auch nicht fehlen. Nun ist er endlich bereit gefüllt zu werden!

Die Stoffdesigns von Herr Pfeffer gefallen mir super! Umso mehr hatte ich Freude, dass seit anfangs Jahr Stoffe von Stoffonkel bei faybee.ch erhältlich sind.
Lange bewunderte ich nun die Stoffe zu Hause, bis ich mich heute endlich entschied den “urban pueblos” zu vernähen. Entstanden ist ein Ranglanshirt mit Knopfleiste und am Rücken einer Passé. Das Halsbündchen habe ich mit einem Einfassstreifen versäubert. Nun bin ich noch mehr verliebt in den Stoff!

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Schnittmuster: “Autumn Rockers” Raglan Pullover von mamahoch2, Knopfleiste nach einer Anleitung von Hamburger Liebe

Stoff: Biojersey “urban pueblos” und “Kuller terracotta” und Bio Soft Rib Bünchen “braun” alle von faybee.ch

dorflaedeli_20150224_IMG_9431Schon ist mein Göttibueb ein Jahr alt, deshalb musste ein ganz besonderes Geschenk her. Da ich das ganze Jahr über viel für den kleinen Frechdachs genäht habe, wollte ich die Nähmaschine für einmal stehen lassen.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich jeweils am Geburtstag an die Wand stand, um meine Körpergrösse zu messen. Schnell machte ich mich an die Arbeit ein Längenmessbrett zu machen.

Im Baummarkt kaufte ich mir ein Resten-Sperrholzbrett und machte mich bei eisigen Temperaturen draussen ans Sägen. Die Kontur des Baumes malte ich weiss an, dass die Holzstruktur des Baumstammes besser in den Vordergrund tritt. Die Blätter und Zahlen schnitt ich aus Stoff aus und fixierte sie mit Vliesofix und dem Bügeleisen auf dem Holz. Das ging erstaunlich gut. Die Zahlenskala zeichnete ich mit einem dünnen, wasserfesten Stift ein. Leider ist er ein wenig zerlaufen. Um diese Arbeit mit dem Pinsel zu machen, wäre ich jedoch zu ungeduldig.

 

 

In den Schnitt des “Täschlings” habe ich mich sofort verliebt. Endlich ist das E-Book auch in der Schweiz erhältlich. Natürlich legte ich dann zu später Stunde noch los das Schnittmuster zusammenzukleben.

Für meinen ersten “Täschling” entschied ich mich für das Modell B mit Mitwachsbündchen und der einfachen Taschenversion mit der Fakeknopfleiste. Das Schnittmuster von Allerleikind ist sehr ausführlich und bietet zwölf Varianten der Hose.

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Nachdem ich die vielen Schnittteile zugeschnitten hatte, machte ich mich ans Nähen. Bis mein “Täschling Nr. 1” fertig war brauchte ich ganz schön lange, doch das Nähen hat riesig Spass gemacht. Es werden sicher noch weitere “Täschlinge” folgen.


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